Wintergedanke

Geistliches Wort

Es liegt Schnee. Der Winter dauert noch an. Jedenfalls zu der Zeit, an dem ich das hier schreibe. Ich beobachte Hilflosigkeit gegenüber der Kälte, der Glätte und den Schneehaufen. Wir haben uns den Winter anscheinend abgewöhnt. Das, was vor Jahren noch selbstverständlich war, scheint vergessen zu sein. Das ist für mich ein Beispiel dafür, wie schnell wir uns neuen Gegebenheiten anpassen. Neue Umstände verlangen neues Verhalten und alte Verhaltensmuster werden verklärt, aber nicht mehr gehandhabt.

Ebenso ist es mit dem Glauben. Alte Glaubensformen und Glaubensäußerungen werden noch erinnert und stellenweise noch praktiziert, aber längst erreicht Kirche und Gemeinde nicht mehr den Großteil der Menschen. Unsere Sprache des Glaubens ist zu einer Fremdsprache geworden.

Dem Volk auf's Maul schauen

Dieser Ausspruch Martin Luthers, ist aus dem Blick geraten.

Ich möchte dazu ermutigen die Wahrheit des Evangeliums von Jesus Christus (welch altbackene Formulierung!) gemeinsam weiterzutragen – in die Nachbarschaft, im eigenen Lebensvollzug, an den Kaffeekränzchen und Stammtischen. Ich möchte dazu ermutigen von den Erfahrungen weiterzuerzählen, die ich mit dem Glauben gemacht habe – und was Gott mit mir gemacht hat.

Ihr Marc Pokoj


 

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